

Rodeln in der Steiermark
Beim Rodeln in der winterlichen Steiermark werden Erinnerungen an die Kindheit wach. Es ist ein wunderbares Vergnügen für all jene, die eine Abwechslung zur Skipiste oder Loipe suchen.
Gemütlich zu Fuß oder bequem mit dem Lift geht's bergauf zum Start. Oben angekommen schweift der Blick über verschneite Winterlandschaften und Täler. Mit herrlicher Aussicht startet die Fahrt auf dem Schlitten und führt gemächlich oder rasant – wie es beliebt – hinab ins Tal. Auf zahlreichen Rodelbahnen wird durch Flutlichtanlagen sogar die Nacht zum Tag.
Bergauf-Rodeln: Erlebnis der besonderen Art
Eine Spezialität in der Steiermark ist das Bergauf-Rodeln. Schon der Aufstieg zur Bahn erfolgt auf den Kufen: Mit eigens für diesen Zweck konstruierten Rodeln geht's mit dem Schlepplift hinauf in Richtung Startpunkt.
Ort dieses ungewöhnlichen Geschehens ist die Grafenwiese bei Bad Mitterndorf. Ein Schlepplift zieht die Gäste ins Rodelvergnügen, anschließend rauschen sie mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde wieder ins Tal. Wie schnell der Weg zur köstlichen Bio-Jause auf der Skihütte Grafenwiese tatsächlich zurückgelegt wurde, zeigt die Geschwindigkeitsmessung vor Ort.
Auch am Familienschiberg St. Jakob im Walde, auf der Rieseralm im Murtal und bei der Tonnerhütte am Fuße des Zirbitzkogel ist Bergauf-Rodeln möglich. Ein stimmungsvolles Erlebnis ist das Nachtrodeln durch die Wälder der Steiermark.
DIE sCHÖNSTEN Rodelbahnen
Die atemberaubende Natur und frische Bergluft machen das Rodeln im Grünen Herz zu einem besonderen Erlebnis. Nach dem Rodelvergnügen laden gemütliche Hütten mit regionalen Spezialitäten zur Einkehr ein.
Von der Rodel in die Hütte
Der Einkehrschwung gelingt auch mit zwei Kufen. Nach der Schlittenfahrt laden die zahlreichen vielen Hütten an den Rodelbahnen zum gemütlichen Beisammensitzen und Aufwärmen ein. Die Verkostung der kulinarischen Schmankerl darf natürlich auch nicht fehlen. Von herzhaft bis süß erfreut sich hier jeder Gaumen an der großen Auswahl regionaler Köstlichkeiten.