

Mariazeller Weg 9. Tagesetappe B
Niemand geringerer als Kaiser Franz Josef verbrachte in Mürzsteg mit seiner Elisabeth die Flitterwochen (1854). Schon vier Jahre zuvor hatte er das Gebiet für seine Jagden entdeckt. Das 1868 errichtete Jagdhaus wurde in weiterer Folge zu einem Jagdschloss aus- und umgebaut. Sogar seine Beratungen mit Zar Nikolaus II führte der Kaiser hier durch. Die Pfarrkirche „Schmerzhafte Mutter“ wurde 1785 erbaut. Heute dient das Jagdschloss als Sommerresidenz des Bundepräsidenten, der dadurch oftmals in den Bergen rund um Mürzsteg bei seinen Wandertouren anzutreffen ist.
Eigenschaften
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Unser Mariazellerweg führt uns heute, auf der vorletzten Etappe, wenn wir die „B“-Variante genommen haben, über Wiesen, Almen und vorbei an Gehöften. Erwähnt sei der Oswaldbauer, ein altes Gerichtshaus, zu dem in früheren Zeiten die Bauern kommen mussten, um ihrem Herrn den Zehent abzuliefern. Heute ist er Gasthaus und Kontrollstelle. Achten Sie auf die Deckenbalken, sie stammen aus dem Jahr 1444. Freuen wir uns auch auf die Veitschalpe, von dort geht´s weiter nach Veitsch. Das ist unser letzter Stopp, bevor wir unser Ziel Mariazell erreichen.
ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at
Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com
TV Hochsteiermark, Tel. +43 3862 55020, www.hochsteiermark.at
Pilgerwege nach Mariazell - Band West & Süd Erika und Fritz Käfer ISBN 978-3-222-13262-9